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Dienstag, 26. Juli 2016

Kochen wie anno dunnemals



Während ich die Überschrift schreibe, frage ich mich: Wird dieser Ausdruck überhaupt noch verwendet? (ich merke ich bin in dieser Woche wohl nostalgisch angehaucht, wie man an einem gestrigen Beitrag über FrauHippe, Frau Holle und die Wilde Jagd erkennen kann.
Also unter anno dunnemals versteht man laut redensarten-index.de „in früheren Zeiten; früher“. Eine richtig ausführliche Erklärung, was es zumindest mit dem ANNO auf sich hat, findet man übrigens auf http://gfds.de/anno/.

Und was hat das mit dem Kochen zu tun?

Ganz einfach. Im Nachlass meiner Oma fand sich ein handgeschriebenes Kochbuch. Das sah dann so aus. 


Zuerst habe ich ziemlich unglücklich auf diese Niederschrift geschaut. Sie war ja in Sütterlin gehalten. Eine im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums von Ludwig Sütterlin entwickelt wurde. (Mehr Infos unter https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCtterlinschrift
Die konnte ich zwar als Druckschrift schon seit meiner Schulzeit lesen (wir hatten Unmengen von alten Büchern in der Regalen) – aber die lockere Handschrift einer jugendlichen Schreiberin war doch etwas ganz anderes. Trotzdem habe ich mich an die Arbeit gemacht.



Richtig geholfen hat mir dabei diese Seite: www.suetterlinschrift.de/Lese/Sutterlin0.htm
Das Ergebnis liegt inzwischen als E-Book bei Amazon, Thalia, Weltbild etc. vor.



Wer mir den PDF-Code von der letzten Seite zuschickt, der kann das alles auch zum Ausdrucken bekommen. Dann kann man die einzelnen Rezepte mit persönlichen Notizen versehen. Das ist manchmal recht hilfreich – meine eigenen Kochbücher haben fast alle Randbemerkungen.

Mein Lieblingsrezept aus dieser Sammlung ist übrigens die Rumfortsuppe.

Zuerst habe ich gedacht, dass ich mich bei dem Namen verlesen habe. Außerdem gab es keine Zutaten und keine Arbeitsanleitung dazu. Das kam  mir recht seltsam vor und ich wollte dieses Gericht zuerst einfach weglassen. Dann kam ich auf die glorreiche Idee mal google zu fragen. Und da schau an. Ich habe tatsächlich etwas gefunden: Rumfortsuppe – alles was rumliegt muss fort!


Dienstag, 19. Juli 2016

Was Sachen mit uns machen ...



Es gibt unzählige Anbieter für T-Shirts mit lustigen Bildchen und ulkigen Sprüchen. Da findet man niedliche Schildkröten, Haie mit Blumen im Maul und tausende Varianten von Totenköpfen. „Bier formte diesem Körper“, „Ich bin über 30 – bitte helfen sie mir über die Straße“ oder „Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es einfach besser“ zieren mannigfaltige Oberteile.

Warum sollte man dann noch mehr davon auf den Markt werfen?

Ich glaube fest daran, dass wir mit unserer Kleidung mehr als nur einen modischen Stil ausdrücken wollen. Wir geben einerseits ein Statement darüber ab, was wir lieben und wie wir empfinden. Außerdem dient uns unsere Bekleidung als Schutz. Da wären Sonne und Wind, Hitze und Kälte ... (reden wir lieber nicht von Gummigeschossen und Gewehrkugeln.)
Was wir anziehen drückt außerdem weitere Aspekte in unser Leben aus. Wie wir uns fühlen, zu welcher Gruppe wir gehören (oder gehören wollen) und welche gesellschaftliche Position wir einnehmen (wollen). Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen von der Regel. Aber im Allgemeinen kann man durch die Kleidung viel über die Persönlichkeit erfahren.
Dass sie auch eine gewisse Schutzfunktion besitzen kann, habe ich schon angedeutet. Dabei muss es sich durchaus nicht um schusssichere Westen und dergleichen handeln. Es gibt auch Zeichen und Symbole, die schützen oder eine unterstützende Wirkung haben. Manche tragen sie direkt auf der Haut, andere wiederum als Schmuckstück an einer Kette. Meine Idee ist es, auf solche Symbolbilder bei Bedarf einfach zugreifen zu können. Wir tragen fast alle täglich T-Shirts. Drunter, drüber oder als selbstständiges Oberteil. Da liegt es nahe, dieses Kleidungsstück mit einer entsprechenden Symbolik zu versehen. Je nach Situation und Befindlichkeit kann man seine Wünsche und Absichten nun offen zeigen oder versdeckt tragen. T-Shirts sind einfach perfekt für (fast alle Lebenslagen).

Jetzt kann man natürlich argumentieren, so eine Rune auf dem Shirt hat doch einen Einfluss auf die Welt. Hat sie nicht. Oder doch? Wenn ich mit dem Bewusstsein durch den Tag gehe, dass ich durch das Zeichen Thurisaz (fördert die innere Kraft, sich dem Schicksal zu stellen) gestärkt bin, dann strahle ich das aus. Nimmt mich meine Umwelt so wahr, dann werde ich so behandelt. Also bin ich es. Genau nach diesem Prinzip funktionieren Amulette. Sie geben uns Sicherheit und Vertrauen.

Und weil es keinen Zufall gibt, fällt mir gerade jetzt ein Text für Selbstständige in die Hände, in dem man nach seiner Mission gefragt wird. Meine Berufung ist im Falle der T-Shirts:


Nun muss ich aber loslegen und noch viele weitere Symbole erarbeiten.

https://shop.spreadshirt.de/100045678/


Dienstag, 5. Juli 2016

Geschenk gesucht?

Es heißt ja, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt. Mit einem Video lässt sich noch viel mehr ausdrücken.

Für alle, die demnächts eine Einladung zum Geburtstag erwarten kommt daher dieser kleine Film:

https://www.youtube.com/watch?v=p6IDAaPK-Go


https://www.youtube.com/watch?v=p6IDAaPK-Go