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Dienstag, 26. Januar 2016

Der Biophilia Effekt



Über die Heilsamkeit von Waldspaziergängen habe ich mich ja schon des Öfteren geäußert. Jetzt bin ich sogar auf eine theoretische Untermauerung dieses Themas gestoßen. In seinem Buch „ der Biophilia Effekt“ beschreibt der Österreicher Clemens G. Arvay die Wirkung, die Natur auf uns hat. Nicht umsonst wählte er den Untertitel“ Heilung aus dem Wald“.

Das Buch punktet einerseits mit wissenschaftlichen Thesen und Beweisen. Dabei kommt es aber alles andere als dröge daher. Echte Highlights für den „Praktiker“ sind aber die Anregungen zur ganzheitlichen Entspannung und zur Naturmeditation. 

Das ganze Werk steht unter dem Thema: „Wir haben Wurzeln und die sind definitiv nicht in Beton gewachsen.“

Die einzelnen Kapitel sind in folgende Themen untergliedert:

  • Was Hildegard von Bingen nicht wissen konnte
  • Die Natur und das menschlich Unbewusste
  • Die Natur als Ärztin und Psychotherapeutin
  • Dein Garten – dein Heiler

Besonders das letzte Kapitel wird alle Gartenbesitzer freuen. Es muss nicht immer unbedingt nur der Wald sein. Die Natur steht uns in vielfältiger Weise „zur Verfügung“.

Zum Punkt „Die Natur als Ärztin und Psychotherapeutin“ kann ich aus eigener Erfahrung einen Beitrag zusteuern. Wir haben im Rahmen des Herzsports eine Waldwanderung unternommen. Wie üblich wurden vor Beginn der Einheit Puls und Blutdruck gemessen. Einige Daten waren dabei (wie meist) recht hoch und am oberen Grenzwert. Nach einer Stunde gemächlichen Spaziergangs unter Bäumen fand die Messung erneut statt. Bei allen Teilnehmern befanden sich die Werte schon nach dieser kurzen Zeit im normalen Bereich. Was für ein faszinierendes Ergebnis.

Das tolle Buch über die heilsame Wirkung des Waldes bekommt man im örtlichen Buchhandel und bei allen Online-Buchhändler. Mehr vom Autor findet man auf https://cgarvay.wordpress.com/

Dienstag, 19. Januar 2016

Winterwanderung

Es hat geschneit und draußen sieht es ein bisschen aus wie im Märchenwald. Jetzt ist es an der Zeit eine Winterwanderung zu machen. Warme Kleidung, festes Schuhwerk und vielleicht ein Fotoapparat werden als Ausrüstung benötigt. Man muss sich einfach nur aufraffen, selbst wenn im Freien die Sonne nicht scheint. In dem Fall kann man die Sache mit den Fotos zwar vergessen, aber auch ein Spaziergang im Nebel hat seine Reize.
Ist man witterungsgemäß gekleidet, dann friert man auch nicht übermäßig. Wenn der Frost mal in die Wagen zwickt, ist das möglicherweise ein Stück weit unangenehm. Aber so bekommt man mal eine leichte Ahnung, wie es unsern Vorfahren zur Winterzeit gegangen ist. Die konnten sich nicht so problemlos in ständig geheizte Räume zurückziehen und bequem mit dem warmen Auto von einem Ort zum anderen Ort fahren.

Sind wir mal ehrlich, so ein Winterspaziergang hat auch irgendwie etwas von einem Abenteuer. Mir fallen dann immer Geschichten von Goldsuchern, Polarforschern und sonstigen Helden ein. Natürlich ist es keine besondere Leistung eine Stunde durch den Schnee zu stapfen. Oder vielleicht doch? Immerhin hat man den inneren Schweinhund besiegt. Der wollte nämlich garantiert auf dem Sofa bleiben. Draußen übernehmen Kälte und Wind die Regie. Die Naturgewalten erinnern uns, das wir im Grunde genommen nur kleine Menschlein sind, die dem Irrglauben unterliegen, alles im Griff zu haben.  Da ist es gut, wenn man ab und zu wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Wir sind nur Teil des Ganzen und längst nicht der Boss.

Wem diese Gedanken zu weit hergeholt sind, der kann aus seinem Winterspaziergang auch anderen Gewinn erzielen:

  • Bewegung ist immer gut. Sie bringt den Kreislauf in Schwung und regt den Stoffwechsel an.
  • Ohne Computer, Fernseher und andere Technik (vorausgesetzt das Handy bleibt in der Tasche) kommen wir zur Ruhe und können uns von den ständigen Eindrücken erholen.
  • Man trifft manchmal tatsächlich Leute, mit denen man sonst nur über Facebook verkehrt.
  • Man kann Tiere beobachten und die Landschaft genießen.
  • Der Kopf wird frei für neue Ideen und findet oft ganz von selbst Lösungen für anstehende Probleme.
Nach Hause zurückgekehrt stellt sich ein wohliges Gefühl ein. Man schätzt sein warmes Heim auf einmal viel mehr. Eine heiße Suppe, der Lieblingstee oder auch mal ein Grog können der krönende Abschluss für so eine Unternehmung sein. Das war ein Erlebnis, von dem man sicher noch lange zehren kann.


Dienstag, 12. Januar 2016

Geburtstags-Geschenk-Ideen



Natürlich wäre es einfach an dieser Stelle wieder einmal auf mein E-Book  „Zum Geburtstag einen Baum ...: oder was man sonst noch so schenken kann“ zu verweisen. 

Irgendwie mache ich das ja auch, denn hier kommt der Link zu Amazon.


Da gibt es nämlich jede Menge Geschenk-Ideen. Unter anderem auch für Leute die im Januar Geburtstag haben. Tannen-Geborene könnten sich beispielsweise über folgendes freuen: 

Geschenke für Gärtner mit großen Gärten:
Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana)
Colorado-Tanne (Abies concolor)
Geschenke für Gärtner mit kleinem Garten oder Balkon
Zwerg-Balsam-Tanne (Abies balsamea 'Piccolo')
Zwerg-Korea-Tanne (Abies koreana 'Oberon')
Geschenke für Bonsai-Liebhaber
Nikko-Tanne (Abies homolepis)
Geschenke für Nichtgärtner

Französischer Tannen-Likör, edler Tannenhonig
Gedrechselte Gegenstände aus Tannenholz (Kerzenständer, Schale)

Natürlich ist auch eine Urkunde mit dem Text eine tolle Gabe. (Den kann man sich per PDF nach Einsendung des Codes aus dem E-Book zuschicken lassen)

Wer aber so nichts mit Bäumen am Hut hat, der mag vielleicht Engel.

Die Schweizer Künstlerin Beatrice Hinder hat wunderschöne Engelkarten im Angebot. Wenn man diese mit einem  Rahmen versieht, dann wird daraus ein entzückendes Bild, das ein tolles Geschenk abgibt. Solche Karten und noch viel mehr schöne Sachen zum Verschenken, findet man in ihrem Shop.


Montag, 4. Januar 2016

Januar-Deko selber machen



Die Weihnachtszeit ist vorbei und du hast keine Lust mehr auf die Deko der vergangenen Feiertage? Mit recht wenig Material kannst du dir ganz schnell etwas basteln, was schön aussieht, zur Jahreszeit passt und trotzdem nichts mit Sternen und Engeln zu tun hat. 

Du brauchst nur:

  • verschiedene Gläser
  • etwas Buchsbaum [oder etwas anderes Immergrünes wie Wacholder oder Eibe (Vorsicht: giftig)]
  • trockene Zweige von einem Busch
  • kleine und etwas größere Steine
  • ein Blümchen
  • eine Perlenkette oder Schleifenband  (möglichst nicht rot oder golden)


Unten in die Gläser füllst du vorsichtig die Steine. Die geben der ganzen Sache halt. Durch ihr Gewicht verhindern sie, dass deine Kreation umkippt oder dienen als Plattform für die Blume.
Du ordnest die Zweige an und dekorierst alles mit Kette oder Schleife (Blau und Silber passen sehr gut zum Januar). Bis auf die Blume braucht das Ganze auch kein Wasser und ist somit äußerst pflegeleicht.
Dadurch, dass du in allen Gläsern als Material Steine, (außer bei der Blume) Buchsbaum und die gleiche Deko verwendest, kannst du ganz unterschiedliche Glasgefäße einsetzen. Sie werden trotzdem immer den Eindruck machen, dass sie zusammen gehören.


Oder:



Du findest es doof, dass die Primel, die du geschenkt bekommen hast, so ganz allein auf demTisch steht?
Das geht einfach zu ändern.

Du brauchst:

  • Eine kleine Mandarinenkiste
  • Eine Serviette (oder anderes schönes Papier)
  • Etwas Buchsbaum (oder anderes Immergrünes = siehe oben)
  • Eine Deko die nix mit Weihnachten zu tun hat 
  • Natürlich deine Primel (oder eine andere Blume)
Du legst die Kiste mit dem Papier so aus, dass es mindestens teilweise über den Rand reicht. Dann stellst du den Blumentopf hinein. (Notfalls packst du noch ein umgedrehtes Glasschälchen darunter, damit die ganze Sache höher kommt.) Jetzt brauchst du die ganze Sache nur noch mit den Immergrünen auszufüttern und die Deko einsetzen.


 


Hat das alles auch einen "Sinn" oder sieht es nur schön aus?

  • Buchsbaum und andere Immergrüne sind seit alters her Symbole für das ewige Leben
  • Steine und Holz (die Kiste) stehen für Beständigkeit und Verlässlichkeit (Ein Haus aus Stein ist fest – das wussten schon die drei kleinen Schweinchen. Noahs Arche war dagegen natürlich aus Holz gebaut)
  • Perlen, blaue oder silberne Schleifen und die Glasgefäße erinnern an das Wasser. Ohne dieses Element ist kein Leben (wie wir es kennen) möglich.
  • Die Blüten der Blumen sind Ausdruck für den Frühling, nach dem wir uns schon wieder sehnen.
  • Und die zusätzliche Deko?Was die bedeutet, dass kannst nur du wissen.

Das ist dir alles zu kompliziert?
Dann manch dir keine Gedanken darum, sondern freu dich, das du etwas Schönes geschaffen hast.