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Mittwoch, 1. April 2015

Das neue eBook von Benjamin Michels: Tipps fürs Bankgespräch - nicht nur für Existenzgründer



Auch als gestandene Frau, wie ich mich im Allgemeinen bezeichne, habe ich manchmal das Gefühl, am Bankschalter wie eine Bittstellerin behandelt zu werden. Das passiert beispielsweise, wenn ich eine konkrete Auskunft zu einem mir unverständlichen Sachverhalt haben will. Besonders anstrengend wird es, wenn ich etwas von der Bank erwarte, was dieser Arbeit oder sogar Kosten verursachen würde. (Obwohl die Letzteren dann doch schlussendlich bei mir landen.)
Um wie viel emotionaler wird die ganze Sache dann noch, wenn man einen Kredit beantragen will? Nicht für ein Häuschen oder irgendetwas, was die Bank dann im Falle eines Falles verwerten kann, sondern für eine Existenzgründung. Es gibt doch tatsächlich noch Leute in Deutschland, die etwas bewegen wollen und sich trauen. Um ein Business aufzubauen, braucht man nicht nur Mut, sondern im Allgemeinen auch Geld. Und das gibt es von der Bank. So denkt man zumindest in seinen ersten Existenzenzgründerträumen.
Damit man nicht böse erwacht, findet man im eBook von Benjamin Michels „Bankgespräche und Businessplan - Kredite und Darlehen für Existenzgründer, Startups, Selbstständige und Entrepreneure“ jede Menge Tipps und Hinweise. 
http://www.amazon.de/Bankgespr%C3%A4che-Businessplan-Existenzgr%C3%BCnder-Selbstst%C3%A4ndige-Entrepreneure-ebook/dp/B00UV839K4/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1427888721&sr=8-6&keywords=Benjamin+Michels
Zu Beginn gibt es erst einmal eine hilfreiche Runde zu den verschiedensten Bankbegriffen, auf die man so im Laufe der Verhandlungen stoßen wird. Damit sollte erst einmal sichergestellt sein, dass man zu späterem Zeitpunkt auch immer einen Plan hat, worum genau sich das Gespräch dreht.
Sind die Grundlagen geklärt, dann geht es auch schon weiter. Natürlich nicht mit dem Bankgespräch, sondern mit den Vorbereitungen dazu. Die sind das A und O für eine Erfolgsaussicht.
Benjamin Michels wirft Fragen auf, die man sich unbedingt stellen sollte. Dazu gehört u.a. auch diese: „Was muss, was kann und was soll mein Kredit leisten?“ Wie das zu verstehen ist, wird ausführlich anhand von Beispielen erklärt. Damit bekommt man einen guten Leitfaden in die Hand, an dem man seine eigenen Ideen überprüfen kann. Wenn man eine Vorstellung hat, wie der perfekte Kredit aussehen sollte, dann kann man sich tiefer in die Materie stürzen. Es geht um die Erstellung eines Businessplans, um Risikoanalyen und warum man die Executive Summary, die am Anfang eines Businessplanes steht, eigentlich zum Schluss schreiben sollte. Die allseits beliebte SWOT-Analyse wird nicht nur erläutert, sondern auch mit einem praktischen Beispiel erklärt. So bekommt man die Möglichkeit seine eigenen Vorstellungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Das sollte man auch als Selbstständiger immer mal wieder tun, denn die Rahmenbedingungen für ein laufendes Geschäft verändern sich auch ständig.
Alle Informationen werden noch mit hilfreichen Links und praktischen Checklisten gewürzt. Dass der Autor sein Geschäft versteht, sieht man dabei auch an solchen Themen, auf die man als Existenzgründer wohl nie von allein gekommen wäre. Jeder wünscht sich doch, dass sein Produkt oder seine Dienstleistung so viel wie möglich nachgefragt wird. Dass es auch einen Engpass in der Liquidität wegen zu hoher Nachfrage geben kann, ist schwer vorstellbar. Im Klartext hat man dann mehr als genug Aufträge und muss sein Geschäft trotzdem aufgeben, weil das Geld nicht reicht. Das wäre bitter. Zum Glück bekommt man hier auch Hinweise, damit man nicht in so eine fatale Situation gerät.
Benjamin Michels macht es möglich, dass man sein zukünftiges Bankgespräch so optimal wie möglich vorbereiten kann. Er liefert Hinweise zur freien Rede, zur Präsentation, wie man bei seinem Bankberater einen wirklich guten Eindruck hinterlässt und welche Fragen dieser vielleicht stellen könnte. Besonders interessant ist natürlich auch die Aufzählung der Fragen, die man als Gründer der Bank stellen sollte. Man ist ja, worauf der Autor immer wieder hinweist, kein Bittsteller, sondern ein Geschäftspartner der Bank. Schließlich verdient so ein Geldinstitut nicht wenig daran, dass es Geld verleiht.
Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich übrigens mit den häufigsten Fehlern, die man machen kann, wenn man einen Kredit beantragen will. Damit diese ausgeschlossen werden, gibt es die Checkliste zur Vorbereitung des Bankgespräches gleich hintendran.
Den Abschluss der wirklich hilfreichen und ausführlichen Informationen bilden verschiedene Interviews, die den ganzen Aspekt der Kreditvergabe noch einmal aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Hier kommen Gründer zu Wort, die eine Zu- oder Absage für ihr Vorhaben erhielten. Zusätzliche Erfahrungen rund um die Themen Banken, Existenzgründungsgespräche und Businesspläne gibt es dann noch von einem Bankberater und weiteren Spezialisten, die sich mit Gründungen und Finanzen auskennen.
Fazit: Wer einen Kredit für sein Unternehmen beantragen möchte, der bekommt mit diesem eBook von Benjamin Michels einen überzeugenden und anschaulichen Leitfaden in die Hand. Wenn die Idee stimmt und man sich an die Tipps auch wirklich hält, dann braucht man sich eigentlich keine Sorgen zu machen, dass die Bank nicht mitspielt.
Selbst wenn man keinen Kredit braucht oder schon eine Weile im Geschäft ist, macht es Sinn, sich ab und zu mal wieder mit den einzelnen, hier angesprochenen Kapiteln auseinanderzusetzen. Wirtschaft bedeutet Veränderungen. Wer sich diesen anpassen will, der sollte in regelmäßigen Abständen überprüfen, wo er steht. Das geht mithilfe der hier aufgeführten Checklisten schnell, einfach und effektiv. Benjamin Michels gibt seinen Lesern ein Instrument in die Hand, das durchaus einen größeren Nutzen hat, als man es anfänglich vermuten mag.