"

Freitag, 20. September 2013

Warmes Frühstück



Wenn die Tage kürzer und das Wetter kühler wird, dann besinnt man sich auf scheinbar längst vergangene Dinge. Dazu gehört vielleicht auch ein warmes Frühstück. Unser Altvorderen kannten diesen Brauch nur zu gut. Sie wussten, wie gut es ist, mit etwas Warmen im Bauch das Haus zu verlassen. Auch in vielen Märchen findet sich die Morgensuppe wieder. Und wer einmal im Krankenhaus liegt, dem kann es passieren, dass er auch heute noch zum Frühstück Milchsuppe bekommt.

Nun mag man denken, das ist zwar alles gut und schön, aber wer hat schon Zeit, sich am frühen Morgen vor der Arbeit noch eine Suppe zu kochen. Das ist so vielleicht nicht ganz richtig. Einmal könnte man die Suppe am Abend vorher zubereiten und braucht sie morgens nur aufzuwärmen. Suppenfans wissen, dass eine gute Suppe erst so richtig lecker wird, wenn sie mehrmals auf dem Herd stand.

Eine andere Möglichkeit ist der gute alte englische Porridge. Er sieht zwar wirklich nicht besonders schön aus, aber schmeckt dafür umso besser. Um sich einen süßen und fruchtigen Frühstücksporridge zuzubereiten, braucht man wirklich nicht viel Zeit. Das kann man gut in seinen morgendlichen Ablauf einbauen. 

Gleich nach dem Aufstehen setzt man etwas Milch in einem Topf an. Natürlich kann man auch Wasser nehmen, denn die Geschmäcker sind verschieden. Danach kann man den Kaffee anstellen und den Tisch decken. Inzwischen kochen Milch oder Wasser. Nun gibt man 3 bis 4 Löffel Haferflocken in den Topf und rührt alles um. Den Herd kann man ausschalten, die Restwärme reicht vollkommen und außerdem geht man so sicher, dass nichts anbrennt. Während man wie gewohnt im Bad verschwindet, hat der Porridge Zeit genug, um zu quellen. Zurück in der Küche quetscht man noch eine Banane unter den Brei und fertig ist das warme Frühstück. Das macht satt und hält lange an.

  • Sollte der Porridge mal etwas zu dick geraten sein, braucht man nur etwas Milch dazugeben und schon wird er wieder cremig.
  • Wenn man eine Banane in den Porridge quetscht, kann man gut auf Zucker verzichten. Ihre Süße reicht vollkommen aus.
  • Man kann die Milch auch gleich mit Honig erwärmen, wenn man es besonders süß mag.
  • In den fertigen Brei lassen sich je nach Jahreszeit ganz nahezu alle Früchte hineinschnippeln.
  • Wer experimentieren möchte, der kann statt Haferflocken auch sein Frühstücksmüsli (vielleicht nicht unbedingt die Cornflakes) verwenden.
  • Wer nach dem Essen schnell aus dem Haus muss, der sollte sein Geschirr unbedingt einweichen, dass spart am Abend jede Menge Arbeit.
    Bildquellenangabe: Rolf Handke  / pixelio.de