"

Mittwoch, 26. Juni 2013

Einen Baum umarmen



Wer Qi Gong übt, der wird sicher einmal auf eine Bewegung gestoßen sein, die sich „Einen Baum umarmen“ oder ähnlich nennt. 

 
Dabei nimmt man die für diese Art Übungen typische lockere Grundhaltung ein, in der alle Gelenke weich und geschmeidig bleiben. Die Arme bilden vor der Brust einen Kreis, die Finderspitzen zeigen zueinander. Ganz so als würde man einen Baum umarmen. In dieser Haltung bleibt man stehen. Die Gedanken kommen und gehen. Man lässt sie einfach ziehen.

 
Natürlich kann man diese Übung auch ins „echte Leben“ übertragen. Einen Baum zu umarmen, das dürfte eine wundervolle Erkenntnis werden. Je nach Gefühl und Stimmung kann man seine Stirn oder eine Wange an die Rinde legen. Auch hier werden die Gedanken kommen und gehen. Doch anders als bei der Qi Gong-Übung kann man so einen Baum schon mal um Rat fragen. Das geht besonders gut, wenn man sich schon eine Weile mit ihm vertraut gemacht hat. Wie zu allen anderen Lebewesen sollte man auch zu so einem grünen Riesen, erst einmal eine achtsame Beziehung aufbauen, bevor man mit einer wirklichen Kommunikation beginnen kann. Wenn man sich ihm mit Höflichkeit nähert, ihm mit Respekt begegnet und sich freundlich verabschiedet, dann kann man einen Freund und Ratgeber fürs Leben gewinnen. Natürlich können Bäume nicht reden. Aber wenn man ihm eine angemessene Frage stellt, dann wird man die richtige Antwort in sich finden, während man ihn umarmt.

Dienstag, 25. Juni 2013

Himalaya-Salz

Himalayasalz ist sprichwörtlich in aller Munde.
Die Einen mögen es sehr gern und schwören darauf. Die anderen halten es für Unfug und Geldschneiderei. Was ist denn nun wirklich dran an dem Salz?


Was ist Himalayasalz und wo kommt es her?
Himalayasalz ist laut Wikipedia die Handelsbezeichnung für Steinsalz, das sich durch eine leichte rosa Tönung auszeichnet und als Speisesalz verwendet wird. Allerdings wird es weniger im Himalaya sondern hauptsächlich es im Salzgebirge, das ist ein Mittelgebirgszug in Pakistan, schon seit vorchristlicher Zeit abgebaut.

Geboren im Urzeitmeer.
Steinsalz entsteht übrigens durch die Verdunstung von Meereswasser oder besonders mineralreichem Grundwasser. Wo sich heute ein Gebirge ist, dessen höchster Gipfel Sakaser 1522 m in den Himmel reicht, war vor Jahrmillionen also einmal Meer. Das ist an sich schon eine spannende Geschichte, die sich garantiert im Geschmack des Salzes manifestiert.

Mit der Wissenschaft im Clinch.
Natürlich besteht auch das Himalayasalz zu 97 bis 98 Prozent aus NaCl (Natriumchlorid). Dazu kommen weitere Mineralien wie Gips und Eisen, dem es seine rötliche Färbung verdankt. Da man die positive Wirkung des Salzes auf dem menschlichen Organismus nicht wissenschaftlich messen kann, laufen natürlich viele Medien Sturm gegen die Behauptung, dieses Salz wäre besonders gesund. Hier drängt sich unweigerlich der Vergleich mit dem Feng Shui auf. Auch da kann man mit den heutigen Messinstrumenten keine Ergebnisse erzielen, sondern nur die Wirkung erspüren.

Eigene Erfahrungen machen
Um sich ein Bild von der möglichen Wirksamkeit  des Himalayasalzes zu machen sollte man es vielleicht einfach einmal ausprobieren. Tipps und Anregungen gibt es im Buch “Wasser & Salz Urquell des Lebens” von Dr. med. Barbara Hendel und Peter Ferreira.

Wo bekommt man Himalayasalz?
Natürlich auch unter www.senlin.olgaheinert.eu